Veröffentlicht am Fr., 19. Jan. 2018 13:13 Uhr

In den letzten beiden Gemeindekirchenratssitzungen des Jahres 2017 standen profane Themen wie der Finanzhaushalt sowie Brandschutzmaßnahmen im Gemeindehaus im Mittelpunkt. Der GKR hat in seiner Dezembersitzung, zu der Frau Junker vom Kirchlichen Verwaltungsamt eingeladen war, die Jahresrechnung und die damit verbundenen Zuführungen oder Entnahmen an oder aus Rücklagen für das Haushaltsjahr 2016 beschlossen. Ebenso hat er einstimmig den Haushaltsplan 2018 beschlossen. Wirtschafter kraft Amtes sind Pfarrerin Cornelia Benus-Dreyer und Timo Wolff, mit deren Stellvertretung sind Pfarrer Joachim Krätschell, Bärbel Tech und Dorothea Praetorius beauftragt. In dieser Sitzung wurde auch beschlossen, alle freien Kollekten 2018 für die Krankenhausseelsorge im Sankt Gertrauden-Krankenhaus zu bestimmen.

Im November hat sich der Gemeindekirchenrat ausführlich mit dem Thema Brandschutz beschäftigt. Aus der Brandschau im November 2016 haben sich umfassende Brandschutzmaßnahmen im Gemeindehaus ergeben. Diese sind mit einigen Umbauarbeiten verbunden, damit auch das Tonstudio im Gemeindehaus mit den notwendigen Fluchtwegen etc. angebunden ist. So müssen zum Beispiel auch Türen brandschutztechnisch modernisiert bzw. erneuert und auch die hausinterne Alarmierungsanlage nachgerüstet werden. Die Kosten für die Maßnahmen teilt sich die Gemeinde mit dem Tonstudio.

Wie bereits berichtet, ist ein Thema des Gemeindekirchenrats derzeit auch die Neuausrichtung und Wiederbelebung des Fördervereins. Als Vorbereitung dafür wird er sich auf der kommenden Rüste grundlegend mit der Ausrichtung der Gemeinde, mit Zukunftsperspektiven und verschiedenen Projekten beschäftigen.

Als eine Folge der Fusion der Kirchenkreise Wilmersdorf und Charlottenburg ist die Trägerschaft der Ev. Kindertagesstätte Hochmeister von der Leben mit Kindern GmbH (Lemiki) in den Evangelischen Kirchenkreisverband für Kindertageseinrichtungen Berlin Mitte-West übertragen worden. Die mit der Überführung aller Kindertagesstätten des Kirchenkreises in einen gemeinsamen Kitaverband verbundenen Änderungen sind v. a. formaler Art.

Der Gemeindekirchenrat ist sehr dankbar, dass die Ausgabestelle der Aktion „Laib und Seele“ in der Hochmeisterkirche so gut funktioniert. Jeden Mittwoch ist die Kirche nun dank der vielen ehrenamtlich engagierten Personen geöffnet. Da die mitwirkenden Supermärkte vor allem frische und bald ablaufende Lebensmittel zur Verfügung stellen, freut sich das Team von „Laib und Seele“ besonders über Spenden von dauerhaft haltbaren Lebensmitteln. Dafür wurde in der Kirche ein Korb aufgestellt, in den v. a. vor und nach den Gottesdiensten Spenden wie Reis, Nudeln, Mehl, Kaffee, Tee etc. abgelegt werden können.

Katharina Einert

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